Montag, 10. Februar 2020

Leider kann dieser Termin noch nicht endgültig bestätigt werden.
Bedingt durch die aktuelle Corona-Krise ist der PHG-Vorstand heute leider nicht in der Lage eine feste Zusage für die kommenden
Veranstaltungen zu machen. Wir werden entsprechend der weiteren 
Entwicklung die Entscheidung zu gegebener Zeit treffen und rechtzeitig darüber informieren.

Geplant ist eine Feier:
 am 11. Juli 2020  zum 100. Geburtstag der Fadosängerin
Amália Rodrigues
WO: Im Amália-Rodrigues-Weg, Ecke Schützenstraße (Parkplatz Fa. MALECO), in Hamburg-Bahrenfeld


info.phg-hh.de/webseiten/amalia.jpg


Amália Rodrigues, mit vollem Namen Amália da Piedade Rebordão Rodrigues wurde am 23. bzw. 1. Juli 1920 in Lissabon geboren und starb am 6. Oktober 1999 ebenfalls in Lissabon. Am 23. Juli geboren deshalb, weil sie an diesem Tag amtlich registriert wurde. Tatsächlich soll ihr Geburtstag aber schon am 1. Juli 1920 gewesen sein. Sie war die wohl bedeutendste Fado -Sängerin und wurde deshalb auch als „Stimme Portugals“ oder „Königin des Fado“ bezeichnet. Amália Rodrigues wäre am 1.7.2020 -  100 Jahre alt geworden. 
Wandmalerei Amália in Lissabon

Amália war eines von zehn Kindern einer armen Familie. Der Vater war Schuster und Musiker. Als junges Mädchen musste sie beim Verkauf von Früchten in den Docks der Cais da Rocha, in Alcântara einem Stadtteil von Lissabon, helfen. Amália hatte keine einfache Kindheit, denn die Armut der Familie hinderte sie öfters daran, die Schule zu besuchen. Als junge Frau begann sie schon früh damit, öffentlich Volkslieder und Tangos zu singen. 


AMÁLIA RODRIGUES CANTA O 

«FADO MALHOA»


1939 begann ihre Karriere als Fado-Sängerin im Nachtclub Retiro da Severa . Ein Jahr später heiratete sie den Gitarristen Francisco da Cruz. In den Jahren 1944 und 1945 führten Tourneen sie nach Brasilien, wo auch ihre ersten Plattenaufnahmen stattfanden. In den folgenden Jahrzehnten nahm sie unzählige Platten auf (die Zahl wird auf über 170 geschätzt) und wirkte in etwa einem Dutzend Filmen mit. Unter anderem sah man sie in einem Film des Regisseurs Wim Wenders über Lissabon. Tourneen führten sie um die ganze Welt. Ihre unpolitische Haltung unter der Diktatur Salazars wurde ihr oft vorgehalten. Musikalisch jedoch war sie unumstritten. Den letzten öffentlichen Auftritt hatte sie im Rahmen der Expo 1998. 

Anlässlich ihres Todes im Oktober 1999 rief der damalige Premierminister António Guterres eine dreitägige Staatstrauer aus, der laufende Wahlkampf wurde eingestellt. Sie wurde auf dem Friedhof Prazeres beigesetzt. 2001 überführte man ihre sterblichen Überreste in das Lissabonner Pantheon in der Kirche Santa Engrácia, eine Ehre, die ihr als erster Frau zuteil wurde. In der Rua de São Bento in Lissabon befindet sich das ihr gewidmete Museum Museu Fundação Amália Rodrigues. Ihr Leben und ihre Musik sind Thema des Musicals Amália, das 2002 uraufgeführt wurde. Es folgte ein biographischer Kinofilm über ihr Leben. Bis zum heutigen Tage gilt Amália als Ikone des Fado. 


Amália und Fussballspieler Eusebio. Foto: Hemeroteca de Lisboa



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Historischer Rückblick über die Artikel zu Amália in der Portugal-Post

Portugal-Post 9:

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Politisch Lied – Garstig Lied - Zum politischen Hintergrund des Fado

Portugal –Post 23:

Portugal-Post 24:

Portugal-Post 25:

Portugal-Post 48:

Rede zur Einweihung der Gedenktafel zu Ehren von Amália am 28.8.2010

Portugal-Post 48:

PHG verstärkt die Präsenz Amálias in Hamburg von Peter Koj

Portugal-Post 48 Buchbesprechung

Buchbesprechung: 30 Jahre mit Amália von Estrela Carvas

Portugal-Post 48:

Fado-Text Amália



Amália im Radio - Lisboa FM 92,0 - Live Stream


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